Moët & Chandon × Manor Genf

„Wenn’s mal wieder schnell gehen soll, schnapp dir ’n Brainartist.“ Wir haben lange überlegt, ob dieses Motto oder doch „Was nicht passt, wird passend gemacht“ unser letztes Projekt für Moët & Chandon treffender beschreibt. Urteilt selbst.

Die Voraussetzungen für das Projekt standen unter einem guten Stern; oder besser: unter einem Kometen. Einem rasenden Kometen. Wir hatten einen Plan, Guidelines, technische Zeichnungen und eine sportliche Timeline: 5 Wochen bis Einbau auf der brandneuen Champagner- und Spirituosenfläche in einem der beliebtesten Kaufhäuser am Genfer See mit jährlich über 11 Millionen Besuchern.

Und da für ein solches Haus und Moët & Chandon das Beste gerade gut genug ist, kam für die elegante Präsentation der exklusiven Champagner nur eine Lösung infrage: Die erst im März vorgestellte neue Premium-Wallbay von Moët & Chandon, die mit ausgesuchten Materialien und hochwertiger Verarbeitung für das richtige Flair am POS sorgt; das Französische, versteht sich.

Also eben schnell die technischen Zeichnungen geprüft, die benötigten Materialien zusammengetragen, Verfügbarkeiten geklärt und den Flächenplan abgeglichen. Dabei wurde allerdings schnell klar: Den hohen Anforderungen unseres Kunden konnten wir so nicht gerecht werden. Zumindest nicht mit der ursprünglich geplanten Konstruktion, denn die überschritt schlichtweg die erlaubte Maximalhöhe auf der Fläche.

Aber wie schon Sepp Herrberger wusste, muss das Eckige eben ins Eckige, wenn man erfolgreich sein will – der geneigte Leser ahnt vermutlich, bei welchem Motto wir inzwischen angekommen sind☝️. Und da wir ohnehin noch einmal an die Konstruktionspläne ranmussten, konnten wir auch gleich weitere Kundenwünsche berücksichtigen. Zum Beispiel Stauraum hinter dem beleuchteten Visual. Nach kurzer Abstimmung, unterstützt durch anschauliche Bildmontagen, haben wir die Konstruktionspläne und 3D-Zeichnungen angepasst. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich die Produkte in der Wallbay neu arrangiert und getestet: Passt alles? Und zwar genau dorthinein, wo es passen muss?

Anschließend noch schnell die Druckdaten erstellt und abgestimmt – und ab in die Produktion. Zu diesem Zeitpunkt blieben noch drei Wochen für Bau, Weiterverarbeitung und Transport in die Schweiz.

Und nun sehet und staunet, was so pünktlich auf der Fläche stand, dass sogar Schweizer Traditionsuhrmachern vor Staunen die Augenlupen aus dem Gesicht fielen: Mit hinterleuchtetem Logo und mit Strukturputz veredelten Oberflächen, Akzenten aus gebürstetem Messing, strahlendem Visual und eigens zu Präsentationszwecken umgebauten Weinkühlschrank haben wir nicht nur ein Hinguckerchen geschaffen, sondern einen echten Eyecatcher, der die Premium-Champagner elegant in Szene setzt und zum Shoppen verführt.

Also: Reiht euch doch einfach in die 11 Millionen Besucher ein, falls ihr in der Gegend seid und macht euch selbst ein Bild. Wir überlegen derweil, ob wir das Motto nicht noch einmal auf „Wenn’s mal wieder gut werden muss, schnapp dir ’n Brainartist“ ändern.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und ganz besonders bei unseren Produzenten und Monteuren für ihre schnelle und saubere Arbeit!

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